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Tatkraft á la Steve Jobs

19.06.2018 by Selina Benke

Die unternehmerische Lebensgeschichte von Steve Jobs ist zweifelsohne eine Erfolgsgeschichte.

Kaum ein anderer prägte das Unternehmen Apple und die heutige Multimediabranche wie Jobs. Mit seiner Tatkraft, Visionen umzusetzen, rettete Steve Jobs nicht nur die Firma, sondern machte Apple auch zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt.

Nun stellt sich die Frage, was Steve Jobs von all den anderen Apple-Managern vor ihm unterschied? Was machte ihn so erfolgreich?

Unter anderem: Seine Tatkraft.

»Wer Visionen hat, sollte lieber zum Arzt gehen«, war der gut gemeinte Rat von Altkanzler Helmut Schmidt. Der Apple-Chef schritt lieber zur Tat. Einmal in Fahrt gekommen, war er nicht mehr zu bremsen. Wer Visionen hat, braucht eben auch die Kraft, sie zu verwirklichen, bevor es andere tun. Warten war für Jobs ein Fremdwort, Ungeduld seine Tugend. Erfolg bedeutete für ihn, im richtigen Moment das Richtige zu tun. Konzentration der Kräfte war das Mantra, nach dem er arbeitete.

Tatkraft illustriert

Als das Unternehmen sich wirtschaftlich stabilisierte, veranstaltete Jobs einmal im Jahr eine Klausurtagung, zu der er seine hundert besten Leute einlud. Das Ergebnis war offen. Am letzten Tag kam es zur alles entscheidenden Frage. »Welche 10 Dinge sollten wir als Nächstes tun?«, fragte er in die Runde. Der Wettkampf war eröffnet. Jeder der Anwesenden rang darum, seinen Vorschlag durchzubringen. Jobs schrieb alles auf eine Tafel. Was er für blödsinnig hielt, strich er direkt durch. Nach intensiven Auseinandersetzungen entstand eine Liste mit den wichtigsten zehn Punkten. Er schaute auf das Ergebnis und strich die letzten Sieben mit den Worten: »Wir können nur drei machen.« Mehr Erklärung brauchte er nicht.

Durch die konsequente Reduktion auf die Kernpunkte schaffte sich Jobs ein Umfeld, das mit hoher Geschwindigkeit Ergebnisse lieferte. Während Wettbewerber an vielen Fronten gleichzeitig kämpften und als Folge davon sukzessiv an Durchschlagskraft verloren, baute Jobs einen Erfolgsbaustein auf dem nächsten auf. Dabei half ihm seine Fähigkeit, Dinge zu vereinfachen, indem er sich zu ihrem Wesen durcharbeitete und auf alles Unnötige verzichtete. Er forderte eine grundlegende Einfachheit, die sich nicht durch das simple Ignorieren von Komplexität ergab, sondern durch den meisterhaften Umgang damit. »Ein Produkt einfach zu gestalten, also die zugrunde liegende Herausforderung zu erkennen und elegante Lösungen dafür zu finden, ist eine Menge harter Arbeit«, wusste Jobs.

Mit Jonathan Ive hatte er einen Seelenverwandten an seiner Seite, der die Produktentwicklung mit genau dieser Einstellung vorantrieb.

Gesagt, getan. Seine Tatkraft war ansteckend. Entscheiden, Handeln, Konsequenzen tragen – für den Unternehmer gehörten diese drei Dinge unweigerlich zusammen.

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