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Die Macht der Worte

Lesezeit: 3 Min. 10.08.2018 by Nina Staiger

Diese 4 Praktiken sorgen für mehr Kommunikationskraft im Unternehmen

Starke Unternehmerpersönlichkeiten sind in der Regel nicht nur gute Visionäre, Fachexperten und Umsetzer, sondern auch brillante Kommunikatoren. Sie verstehen es, andere von ihren Ideen zu überzeugen und kommunikative Beziehungen aufzubauen. Besonders prägnant kommunizieren die charismatischen Lenker der erfolgreichen Internetunternehmen aus dem Silicon Valley.

Im Folgenden geben wir Ihnen vier einfache Kommunikationspraktiken an die Hand, mit denen Sie in Ihrem Unternehmen für mehr Kommunikationskraft sorgen.

1. Persönliche Kommunikation

Entscheider in Unternehmen wie Google, Facebook oder Amazon, fördern die persönliche Kommunikation im Unternehmen. Sie glauben fest daran, dass innovative Ideen durch spontane Begegnungen und zufällige Gespräche entstehen. Sie gestalten daher ihre Firmengebäude als offene Kommunikationsarchitektur. Mittelpunkte bilden häufig Atrien, Küchen, Mensen und Cafés, in denen es zu persönlichen Begegnungen über Bereichsgrenzen hinweg kommt. Die Firmengelände haben häufig den Charakter eines Campus, auf dem eine Universitätsatmosphäre entsteht.

2. Überzeugungskraft statt Power-Point

Wer weiß, wovon er spricht, braucht kein Power-Point. So ähnlich denkt auch Jeff Bezos, der Gründer von Amazon. Die häufig bei Beratern und Konzernen beliebten Power-Point-Präsentationen vor den versammelten Vorständen sind in vielen Silicon Valley Unternehmen verpönt. Es zählt die Überzeugungskraft des gesprochenen Wortes oder von ersten Prototypen. Bei Jeff Bezos muss man sein Anliegen als kurze Pressemeldung verkaufen. Es geht darum, Dinge am Tisch persönlich zu besprechen und sich nicht hinter Präsentationen zu verschanzen.

3. Perfekte Inszenierungen

IT-Leader wie Tim Cook, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg sind bekannt für ihre perfekt inszenierten Produktpräsentationen auf großer Bühne. Sie selbst stehen als Personenmarken für Ihre Produkte. Mit Hilfe von Dramaturgen, Regisseuren und Kommunikationsexperten planen Sie ihren Auftritt akribisch von A bis Z. Die Vorträge von Steve Jobs beispielsweise waren Kult und sind auch heute noch als Blaupausen für gute Kommunikation bei YouTube schön anzusehen. Hinzu kommt ein charismatischer und authentischer Vortragsstil. Steve Jobs beschränkte sich z. B. immer auf nur drei Punkte, die man sich leicht merken konnte. Außerdem verkaufte er in seinen Vorträgen Träume und keine Produkte.

4. Durchlässige Organisation

Bei Google sind die beiden Gründer Larry Page und Sergey Brin für Mitarbeiter jederzeit per Mail und zu festen Sprechstunden erreichbar. Alles relevante Wissen aus der Organisation ist für alle frei zugänglich. In einer Intranet-Plattform werden Ideen platziert und offen diskutiert. Fehler und Flops werden in einer experimentierfreudigen Unternehmenskultur als normal und lehrreich angesehen.

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