My little Espresso

Stress macht man sich selbst.

Lesezeit: 2 Min. 28.05.2018 by Selina Benke

Wie Sie Ihren eigenen Flow nutzen, um sich selbst besser zu managen.

“Irgendwie bin ich gerade überhaupt nicht kreativ” – “Meine To-Do-Liste platzt aus allen Nähten, aber ich kann mich gerade nicht auf diese Aufgabe konzentrieren” – Kommen Ihnen diese Gedankengänge bekannt vor?

Produktivität fühlt sich gut an.

Es gibt aber auch Tage, an denen es genau andersherum ist: Nach einer Weile stellt man fest, dass es schon wieder Mittag ist und denkt sich “Wow, ich habe schon verdammt viel geschafft, in der kurzen Zeit heute” und dann fühlt man sich richtig gut. Man hat was geleistet und ist zufrieden mit sich selbst. Und man verschiebt die “To Do’s” in die Liste “done”.

Aber warum klappt es an bestimmten Tagen so gut und an anderen wieder gar nicht mit der eigenen Produktivität am Arbeitsplatz?

Die Tageskräfte effizient nutzen.

Sicherlich auch eine Frage der Tagesform und nicht jeder Moment im Leben eines Arbeitnehmers ist ein produktiver Moment. Auch, wenn das dem Arbeitgeber verständlicherweise am liebsten wäre. Bei mir habe ich schon öfter bemerkt, dass die Kräfte zu verschiedenen Tageszeiten ganz unterschiedlich verteilt sind. Ich nenne das gerne den “eigenen Flow”.

Arbeiten in strukturierter Wildheit.

Das kann man sich allerdings für das Selbstmanagement ganz wunderbar zunutze machen, indem man sich beispielsweise den Arbeitstag in bestimmte Zeitblöcke einteilt. Es gibt Zeiten, die sich gut zum Schreiben eignen, andere wiederum eher für Organisatorisches oder für zu erledigende Telefonate. 

Ich beispielsweise, nutze die Vormittagsstunden an manchen Tagen gerne zum Schreiben. Irgendwie habe ich dann das Gefühl, dass ich zu diesen Zeiten kreativer bin und mehr Ruhe habe, als am Nachmittag.

Das Geheimnis liegt darin, den eigenen Flow zu finden und den Arbeitstag danach auszurichten. Die anfallenden Aufgaben abwechslungsreich mischen und dabei trotzdem den Überblick behalten, das bedeutet in strukturierter Wildheit zu arbeiten. 

Tipp: Beobachten Sie Ihre eigene Arbeitsweise für eine Weile und leiten Sie daraus die besten Zeiten für bestimmte Arbeitsaufgaben ab. Blocken Sie sich dann fixe Termine für wiederkehrende Aufgaben. Beispielsweise habe ich mir an Montag Nachmittagen einen festen Zeitblock für die Trendforschung und an Freitag Vormittagen für Analysen und Reportings eingerichtet.

Das gute Mittel zum Zweck.

Einzelne Aufgaben erledigen sich dann einfacher, wenn Sie sich in der richtigen Stimmung dafür befinden. Wenn Sie sich Ihre Arbeitsabläufe im eigenen Flow einrichten, dann führt das langfristig dazu, dass Sie Ihre To-Do-Liste wieder als das wahrnehmen, was sie ist: nämlich ein gutes organisatorisches Mittel zum Zweck und kein “Stressmacher”.

Letztendlich lässt sich Zeit nicht managen – sie vergeht immer gleich schnell. Man kann nur sich selbst managen, um in seinem eigenen Flow zu sein und somit aufhören, sich selbst zu stressen.

 

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