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Trial ‘n’ Error war gestern!

Lesezeit: 4 Min. 05.09.2018 by Selina Benke

So geben Sie mit der 30/60/90 Feedback Methode richtig Feedback

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: 

Seit mehreren Wochen sind Sie in ein großes Akquise-Projekt eingebunden, in welches Sie viel Zeit und Ressourcen investiert haben. Die Präsentation Ihres ausgearbeiteten Konzeptes steht kurz bevor und Sie sind eigentlich ziemlich stolz auf Ihre Arbeit.
Sie verleihen Ihrer Arbeit gerade den letzten Feinschliff, als Sie eine E-Mail eines Kollegen erreicht, welcher ebenfalls in dem Projekt involviert ist. Schnell wird deutlich, dass Ihre Ausarbeitung nicht den Vorstellungen des Kollegen entspricht und in eine „falsche Richtung“ verläuft. Mit diesem Feedback hätten Sie zu diesem Zeitpunkt nicht gerechnet und müssen erstmal schlucken. So kurz vor der Präsentation…

Fragen Sie sich kurz: Wie hätte dieses Szenario nun besser verlaufen können?

Vor allem durch frühzeitiges und regelmäßiges Feedback.
Das aktive Einholen von Feedback hilft, die eigenen Ergebnisse kritisch zu sehen und ist der Treibstoff für Verbesserungen. Zudem ermöglicht das Einführen einer spezifischen Feedback-Methode von unerwartet negativem Feedback am Ende eines Prozesses überrascht zu werden.

Die sogenannte 30/60/90 Feedback Methode hilft die richtige Art von Feedback zum richtigen Zeitpunkt zu erhalten. Das Prinzip splittet das Feedback in drei Teile, welche jeweils den Prozentsatz des Projektfortschrittes darstellen.

 

30%-Feedback

Das Einholen von 30% Feedback erfolgt im Anfangsstadium des Projektes, wenn Sie bereits begonnen haben, eine Idee zu konkretisieren. Hierbei fragen Sie nach Ideen, Meinungen oder Tipps bezüglich des übergeordneten Konzepts.

Beispiele für Inhalte des 30%-Feedbacks

  • Eindrücke bezüglich des übergeordneten Konzepts
  • Reflexion zu verschiedenen Zielgruppen
  • Vorschläge zum Umfang, sowie zu Erweiterungsmöglichkeiten
  • Überprüfung der Ausrichtung auf übergeordnete Organisationsziele
  • Verbesserungsvorschläge zu Projektelementen

 

60%-Feedback

Das 60%-Feedback bildet die traditionelle Feedback-Runde nach Aufstellung eines ersten Entwurfs ab. Hierbei sollten möglichst alle Stakeholder involviert sein. Zu diesem Zeitpunkt besteht bereits ein ganzheitliches Konzept, trotzdem ist noch genug Zeit für vorgeschlagene Erweiterungen bzw. Veränderungen verschiedener Aspekte verfügbar

Beispiele für Inhalte des 60%-Feedbacks

  • Überprüfung der Umsetzung des 30%-Feedbacks
  • Vorschläge zu verschiedenen Möglichkeiten der Erweiterung
  • Änderungen bezüglich Satzstruktur, Formatierung oder Design

 

90% Feedback

Die finale Stufe des Feedbacks erfolgt zu der 90-prozentigen Fertigstellung des Projektes. Die Feedback-Runde dient der Fragestellung „Ist alles stimmig? Fehlt noch irgendetwas?“

Beispiele für Inhalte des 90%-Feedbacks

  • Überprüfung der Umsetzung des 60%-Feedbacks
  • „Abrundung“ der Präsentation
  • Änderungen bezüglich Satzstruktur, Formatierung oder Design

Feedback ist ein wirkungsvolles Instrument mit vielen Mehrwerten.
Es ermöglicht schnellere Lern- und Optimierungsprozesse, mehr Transparenz und ein kontinuierliches Wachstum. Der Perspektivenwechsel beim Feedback weitet den Blick und schafft Möglichkeiten zur Selbstentwicklung.

Dabei können die Vorteile von Feedback und insbesondere der 30/60/90 Feedback Methode bei den unterschiedlichsten Arten von Projekten angewandt werden. Von der Erstellung eines Dokumententwurfs bis zur Präsentation eines Konzeptes.

Nutzen Sie selbst die Vorteile von Feedback für Ihren eigenen Erfolg!

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